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Mai 10, 2013

Bodybuilding

Rückenübung Rudern

Von vielen Werbeplakaten lächeln sie einen an, im Film spielen sie die Helden, und im Fitnessstudio trifft man sie immer an – gemeint sind die Bodybuilder. Diese Menschen, an denen es kein einziges Gramm Fett zu geben scheint, und die offensichtlich nur aus Muskeln bestehen. Oft haftet dem Bodybuilding ein negativer Touch an, es gilt als unnatürliche und übertriebene Sportart, Diese Vorurteile liegen begründet in Unwissen und falschen Informationen. Wie kann man dem Begriff Bodybuilding also näher kommen.

Die Definition des Bodybuilding

Bodybuilding ist eine Sportart deren Ziel es ist, den Körper zu modellieren durch ganz gezielte und spezielle Muskelübungen. Diese werden für gewöhnlich durchgeführt an verschiedenen Fitnessgeräten mit unterschiedlicher Intensität und mit sich veränderten Intervallen. Fast immer sind dabei zumindest Gewichte in Form von Hanteln im Spiel. Das Ziel eines jeden Bodybuilders ist es, den Körperfettanteil zu reduzieren und gering zu halten, während einzelne Muskeln ganz gezielt herausgearbeitet werden. Die Kraftgewinnung steht dabei nicht unbedingt im Mittelpunkt, ist aber ein positiver Nebeneffekt. Es gibt Studien und Berichte, dass ein Mehr an Muskelmasse nicht zwangsläufig auch mehr Kraft bedeuten muss. Das Phänomen kann zusammen auftreten, muss es aber nicht.

Bodybuilding aus der sportlichen Sicht

Oft wird behauptet, dass Bodybuilding ungesund sei. Generell ist dazu zu sagen, dass Sport, in welcher Form auch immer, eine Bereicherung für den Körper ist. Bewegung ist wichtig, und ob nun
Hanteln gestemmt werden, oder man durch den Park joggt, das spielt keine Rolle. Dazu ist Bodybuilding eine der wirksamsten Sportarten wenn es darum geht, den eigenen Körper in der Art und Weise zu formen, wie man sich das wünscht. Wird das Krafttraining regelmäßig durchgeführt, wird die Leistungsfähigkeit des Bodybuilders gesteigert. Bodybuilding ist eine Fitnesssportart, die darauf abzielt, die Ausdauer, die Schnelligkeit und die Beweglichkeit des Körpers auszubauen oder gar erst zu entwickeln, es geht also um die motorischen Fähigkeiten. Dabei ist die Abgrenzung von Bodybuilding zu Fitnesstraining nicht immer ganz einfach zu bestimmen, auch wenn sich beide Bereich überschneiden und sehr viel gemeinsam haben.

Der große Vorteil des Bodybuildings ist sicherlich, dass es sehr individuell durchgeführt werden kann. So kann jeder Sportler seine ganz eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund stellen. Wer nicht den ganzen Körper trainieren mag, kann den Fokus auch auf einzelne Muskelgruppen oder Bereiche legen. So können gezielt die Beinmuskeln heraustrainiert werden, wenn es hierbei Nachholbedarf gibt, oder speziell der Latissimus gefordert werden. Alles hängt von einem strengen Trainings- und Ernährungsplan ab. Nicht wenige Bodybuilder behaupten, dass reines Training nur ein Drittel von Bodybuilding ausmacht, der Rest ist zu gleichen Teilen Erholung und Ernährung.

Die gesundheitlichen Aspekte

Bodybuilding hat sehr viele positive Effekte auf den Körper. Es ist nicht nur so, dass die Muskeln belastbarer werden, auch die Koordination wird gesteigert. Gleichzeitig verbessert sich auch die
Optik, und das wiederum sorgt dafür, dass das Wohlbefinden gesteigert wird. Zudem werden durch das Bodybuilding auch die Bewegungsabläufe optimiert, und der Körper erhält eine bessere
Durchblutung. Gleichzeitig kann durch das Muskeltraining auch vielen Krankheiten vorgebeugt werden. Im Vordergrund stehen hier sicherlich Rückenerkrankungen, die oft dann entstehen, wenn die Muskeln nicht in der Lage sind, die Wirbelsäule entsprechend zu stützen. Darum werden in diesem Bereich auch entsprechende Kurse angeboten, um die Muskulatur des Rückens zu stärken. Mit regelmäßigem Bodybuilding kann man solchen Erkrankungen, aber auch vielen anderen Krankheiten, vorbeugen. Zudem wird durch diesen Sport auch der Stoffwechsel auf einem hohen Niveau gehalten. Ein weiterer wichtiger Aspekt, der für das Bodybuilding spricht, ist die Tatsache, dass das Verletzungsrisiko weitaus geringer ist, als bei den meisten anderen Sportarten. Probleme treten nur dann auf, wenn zu dem Zeitpunkt, an dem das natürliche Muskelwachstum sein Limit erreicht hat, mit Steroiden und Wachstumshormonen nachgeholfen wird. Natürlich gibt es
sogenannte Sportler, die zu diesen Mitteln greifen, aber das sollte man nicht verallgemeinern. Die meisten Bodybuilder führen ihren Sport ohne ungesunde Hilfsmittel durch und unterstützen ihren
Muskelaufbau lieber mit der richtigen Ernährung als mit schädlichen Steroiden.

Artikelbild © Csák István – Fotolia.com

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